3 SCHRITTE · 3 MINUTEN · 2 TAGE BERLIN
DER JA!-PROZESS IST EINFACH.
GENAU DESHALB FUNKTIONIERT ER
— BIS IN DIE TIEFE.
Drei Schritte, drei Minuten. Abrufbar auch dann, wenn dein Kopf nicht mehr mitmacht — und tief genug für das, was du seit Jahren mit dir trägst. Zwei Tage in Berlin, an denen du aufhörst, gegen dich zu kämpfen.
DREIZEHN MOMENTE
WIE VIELE DAVON KENNST DU?
Wenn du bei drei davon nickst, lies weiter. Der Rest dieser Seite ist für dich.
01
Sonntagabend, 21:30.
Die Woche hat noch nicht angefangen und fühlt sich schon zu schwer an. Du gehst im Kopf die Termine durch und spürst diesen Stein im Bauch — dabei ist objektiv nichts passiert.
02
Die Mail, die dich trifft.
Erste Zeile, und dein Puls ist oben, bevor du zu Ende gelesen hast. Den Rest des Vormittags bekommt niemand mehr etwas Brauchbares von dir.
03
In deiner Partnerschaft sagst du Ja
— obwohl alles in dir Nein sagt. Zwei Stunden später bist du wütend. Nicht auf ihn. Auf dich.
04
Du explodierst wegen der Spülmaschine.
Hinterher weißt du: Es ging nicht um die Spülmaschine. Es geht nie um die Spülmaschine.
05
Du wirst laut, das Kind weint.
Zwei Minuten später schämst du dich. Dabei hattest du dir geschworen, es anders zu machen als damals bei dir.
06
Feierabend, offiziell.
Der Laptop ist zu, aber du bist nicht da. Dein Kind erzählt von der Schule — du nickst und bist innerlich woanders.
07
Besuch bei den Eltern.
Zwei Sätze, und du bist wieder vierzehn. Auf der Rückfahrt fragst du dich, warum all deine Entwicklung im Flur deiner Kindheit nicht gilt.
08
Der Streit ist längst vorbei
— nur in deinem Kopf nicht. Beim Kochen, beim Duschen, beim Einschlafen führst du Gespräche, die nie stattfinden werden.
09
„Wie geht’s?“ — „Muss ja.“
Du sagst es im Scherz. Auf dem Heimweg merkst du: Es war die ehrlichste Antwort des Tages.
10
Das Ziel ist erreicht.
Der Abschluss, die Zahl, der Meilenstein. Du fühlst: erstaunlich wenig. Nur die Frage, was als Nächstes fällig ist.
11
22:40, du bist todmüde — und scrollst.
Nicht weil es schön ist. Sondern weil es beim Weglegen des Handys still wird. Und in der Stille wartet etwas.
12
Drei Uhr nachts, hellwach.
Das Karussell dreht: das Gespräch von gestern, der Satz, den du hättest sagen sollen. Um sieben klingelt der Wecker, und du funktionierst weiter.
13
„Und was brauchst du?“, fragt jemand.
Stille. Für alle anderen weißt du es sofort. Bei dir selbst: keine Ahnung.
DIE DIAGNOSE
WARUM DAS WIEDERKOMMT, OBWOHL DU ES LÄNGST VERSTANDEN HAST
Wissen ist nicht dein Problem. Du hast Bücher gelesen, Kurse besucht, vielleicht Coaching gemacht, vielleicht sogar Therapie. Du kennst deine Muster besser als mancher Profi. Du kannst sie erklären.
Nur verschwinden sie davon nicht.
Der Grund dafür ist unbequem und entlastend zugleich. Ein Thema wie deines sitzt nicht an einer Stelle. Es spricht fünf Sprachen gleichzeitig: dein Verhalten, deine Gefühle, deine Gedanken, dein Selbstbild, dein Körpergedächtnis. Wer nur auf einer Ebene arbeitet, kämpft gegen den Wind. Und wenn dein Kopf „Ich bin sicher“ sagt, während dein Körper Alarm meldet — gewinnt der Körper. Jedes Mal.
Aber der eigentliche Punkt liegt noch eine Schicht tiefer.
Ein Gefühl taucht auf. Und ein anderer Teil in dir drückt es weg, lenkt ab, betäubt, erklärt es klein, reißt sich zusammen. Das ist nicht böse gemeint. Das ist gelernt — oft schon von deinen Eltern übernommen, und von deren Eltern davor. Von Generationen, für die Fühlen kein Luxus war, den man sich leisten konnte. Sie haben getan, was ging. Und du machst es weiter, ohne es zu merken.
Niemand hat dir je gezeigt, dir selbst dabei zuzusehen. Deshalb war es unsichtbar. Und was unsichtbar ist, kannst du nicht ändern.
DER ERSTE PFEIL IST DER SCHMERZ. DER ZWEITE IST DEIN KAMPF DAGEGEN.
Den ersten kannst du nicht verhindern. Den zweiten schon. Nicht das Problem ist das Problem — sondern die Art, wie du mit dir umgehst, während das Problem da ist.
DIE ENTSTEHUNG
WIE ICH DARAUF GEKOMMEN BIN
Im Laufe meiner über 35-jährigen Coaching-Praxis habe ich eine ganze Reihe von Prozessen selbst entwickelt. Viele davon mit durchschlagender Wirkung.
Aber sie hatten alle dasselbe Problem: Sie umfassen mehrere Schritte. Und mehrere Schritte hast du ausgerechnet in dem Augenblick nicht parat, in dem du sie am dringendsten brauchst — wenn du emotional überfordert bist.
Also habe ich angefangen, in eine andere Richtung zu forschen. Nicht: Wie mache ich es gründlicher? Sondern:
WIE ERREICHE ICH DEN GRÖSSTEN COACHING-IMPACT MIT DEN MINIMALSTEN MITTELN?
Herausgekommen ist ein einfacher Prozess aus drei Schritten. Der Ja!-Prozess. Ich habe ihn zuerst nur bei mir selbst angewendet. Dann in einer kleinen Gruppe getestet. Mittlerweile habe ich ihn mit hunderten von Teilnehmern durchgeführt.
Und das Beste daran: Du kannst ihn jetzt selber machen.
MARTIN WEISS · 35+ JAHRE PRAXIS
DER PROZESS · 3 MINUTEN
PROBIER IHN AUS. JETZT, WÄHREND DU LIEST.
Das dauert drei Minuten. Du brauchst nichts dafür — keine App, keinen ruhigen Raum, keine Vorkenntnisse. Nur die Bereitschaft, kurz nicht weiterzuscrollen.
Nimm dir etwas Kleines. Nicht das größte Thema deines Lebens — etwas aus dieser Woche. Der Satz, der hängengeblieben ist. Die Mail, die noch offen ist. Die Unruhe, die seit heute Morgen da ist.
J
SCHRITT 1/3
SAG JA
Spür einmal nach, wo das im Körper sitzt. Brust, Bauch, Kehle, Schultern — irgendwo ist es. Und dann, innerlich: Ja. Du darfst da sein.
Nicht: Ich finde das gut. Nicht: Ich will das behalten. Nur: Ich höre auf, dagegen zu drücken. Für diesen Moment.
Merk, was passiert. Bei den meisten wird es zuerst ein bisschen stärker. Das ist richtig so — es ist das Gefühl, das aufhört, sich zu wehren.
A
SCHRITT 2/3
NIMM ES AN
Und jetzt nimm etwas Größeres dazu. Den Raum um dich. Den Himmel draußen. Deinen Atem. Wenn du ein Bild für etwas Größeres hast — nimm es. Wenn nicht, nimm einfach die Weite.
Und dann halte beides gleichzeitig. Das Enge und das Weite. Nicht weg vom Gefühl — das Gefühl und das Größere, nebeneinander, im selben Moment.
Mach dabei nichts. Versuch nicht, etwas zu verändern. Lass dich überraschen, was von selbst geschieht.
!
SCHRITT 3/3
FRAG: WAS IST JETZT ZU TUN?
Und jetzt frag, ohne eine Antwort zu erzwingen: Was ist jetzt zu tun?
Es gibt genau drei Möglichkeiten: Handeln. Warten. Loslassen.
Warte einen Moment. Vielleicht kommt ein Satz. Vielleicht ein Bild. Vielleicht ein sehr kleiner nächster Schritt. Vielleicht kommt auch: noch nichts tun. Auch das ist eine vollwertige Antwort.
SICHERHEIT
Kurzer Hinweis, der immer gilt: Wenn dabei etwas hochkommt, das zu groß ist, hör auf. Füße auf den Boden, fünf Dinge im Raum benennen, länger ausatmen als einatmen. Der Prozess ist keine Mutprobe. Pause ist auch eine Form von Ja.
KEIN AUSZUG, KEINE DEMOVERSION
DAS WAR ER. DER GANZE JA!-PROZESS.
Die vollständige Kurzform — ich halte nichts zurück. Und ja: Das ist zu einfach, um wahr zu sein. Genau das ist der Punkt.
Kompliziertes kannst du nicht abrufen, wenn du aufgewühlt bist. Und aufgewühlt ist genau der Moment, in dem du es brauchst. Jede Technik, die dir im Sturm nicht einfällt, ist im Sturm nutzlos. Wenn bisher nichts gehalten hat, lag das nicht an deiner Disziplin. Du warst nur zu kompliziert unterwegs.
WAS DIESE DREI SCHRITTE VERÄNDERN
- Auf die Frage „Was ist jetzt zu tun?“ bekommst du eine Antwort, die nicht aus der Angst kommt.
- Du unterscheidest echte Impulse von Angst-Impulsen — bevor du handelst, nicht hinterher.
- Zwischen Reiz und Reaktion entsteht Spielraum. Die scharfe Antwort geht raus, wenn du es entscheidest — nicht wenn dein Alarm es entscheidet.
- Gefühle vergehen wieder, statt sich festzubeißen. Weil der Kampf dagegen wegfällt, nicht das Gefühl.
- Das Gedankenkarussell verliert seinen Schwung.
- Du bekommst einen festen inneren Punkt, wenn außen alles wackelt.
- Der Ton, in dem du mit dir sprichst, wechselt — von „Stell dich nicht so an“ zu „Ich bin da. Wir gehen da gemeinsam durch.“
- Du kannst Nein sagen, ohne dich zu hassen — und Ja sagen, ohne dich zu verraten.
- Du gewinnst Kontakt zur Inneren Stimme: der Instanz, die weiß, was dran ist.
Und nach ein paar Wochen entsteht etwas, das man nicht herstellen kann: Selbst-Vertrauen. Du merkst, dass aus deiner Ruhe bessere Entscheidungen kommen als aus deinem Druck.
IM ALLTAG
WO DU IHN AB MORGEN EINSETZT
Im Auto, bevor du bei deinen Eltern klingelst
— damit du nicht wieder vierzehn wirst, sobald die Tür aufgeht.
Bevor du auf die Nachricht antwortest, die dich getroffen hat
— drei Minuten sparen dir die Aufräumarbeiten danach.
Wenn dein Kind trotzt und dein alter Knopf gedrückt wird
— du kommst in Minuten wieder bei dir an, bevor du laut wirst.
Nach dem Streit, bevor du weiterredest
— das innere Nachspiel endet, statt drei Tage weiterzulaufen.
Zwischen Laptop-zu und Abendessen
— damit der Feierabend auch im Kopf stattfindet, nicht nur im Kalender.
Wenn jemand fragt, was du brauchst, und du keine Antwort hast
— der Prozess führt dich hin, statt dass du raten musst.
Vor dem Absenden: die ehrliche Nachricht, der Post, das Angebot
— vom Lampenfieber zurück auf den Boden.
Wenn du merkst, dass du wieder scrollst statt zu schlafen
— statt dich dafür zu verurteilen, hörst du, was in der Stille eigentlich wartet.
Nachts um drei
— eine konkrete Abfolge statt eines guten Vorsatzes.
Und an den Tagen, an denen alles grau ist
— und du nicht sagen kannst, warum.
KEIN EQUIPMENT · KEINE APP · KEIN RUHIGER RAUM · NUR DU UND DREI MINUTEN
DAS SEMINAR · 6 STATIONEN
ZWEI TAGE, SECHS STATIONEN
SA 22. & SO 23. AUGUST 2026 · BERLIN · [UHRZEITEN] · [ORT]
Kein Vortragsmarathon. Du gehst jede Station an deinem eigenen Thema durch — mit Demos, geführten Übungen und der Sicherheitsampel, die von der ersten Minute an gilt. Du musst nichts vor der Gruppe teilen. Die Arbeit passiert in dir.
STATION 01 · TAG 1
EINFÜHRUNG IN DEN JA!-PROZESS
Ziel: Der Prozess sitzt — nicht als Wissen, als Erfahrung.
Drei Schritte, eine Praxis. Du lernst die zwei Zustände kennen, aus denen du handelst — Dramaland und Erfolgsreich — und warum dein Nervensystem so oft im Alarm festhängt, obwohl du es besser weißt. Dann übst du den Prozess an einem eigenen, überschaubaren Thema. Nicht einmal, sondern in mehreren Schleifen, bis er ohne Nachdenken läuft.
- Du hast den Prozess nicht verstanden, sondern erlebt — die Kurzform kannst du ab sofort überall anwenden.
- Du erkennst in Echtzeit, ob du gerade aus dem Dramaland oder dem Erfolgsreich handelst.
- Du spürst am eigenen Körper, wie ein Gefühl weicher wird, sobald du aufhörst, dagegen zu kämpfen.
STATION 02 · TAG 1
DIE KRAFT DES WU-WEI
Ziel: Du weißt, wann Handeln dran ist — und wann nicht.
Handeln, warten oder loslassen? Der dritte Schritt ist die Kunst, aus Verbundenheit statt aus Panik zu handeln. Du lernst, echte Impulse von Angst-Impulsen zu unterscheiden und sie im Körper zu prüfen, bevor du ihnen folgst. Und du entdeckst Warten und Loslassen als aktive Entscheidungen — denn Aktionismus ist oft nur Angst in Sportschuhen. Wu-Wei heißt nicht Nichtstun. Es heißt Tun ohne Krampf.
- Ein Prüfverfahren für Entscheidungen unter Druck: Du erkennst vor dem Handeln, ob ein Impuls aus Weite oder aus Enge kommt.
- Du weißt, wann Handeln, Warten oder Loslassen dran ist — und ersparst dir die Reparaturarbeiten übereilter Reaktionen.
- Mikro-Aktionen statt Heldensaga: Du gehst mit dem nächsten kleinen Schritt raus, der wirklich gegangen wird.
STATION 03 · TAG 1
EMOTIONALE BEDÜRFNISSE
Ziel: Du weißt, was du wirklich brauchst — und warum du es dir bisher selbst verwehrt hast.
Chronische Themen halten sich so hartnäckig, weil unter ihnen ein unerkanntes Bedürfnis liegt — und eine alte Schutzstrategie, die genau das verhindert, was sie sichern soll. Wer Nähe will und alle auf Abstand hält. Wer dazugehören will und sich dafür immer mehr auflädt. In einer geführten Übung spürst du die Botschaft deines Gefühls auf, legst das Bedürfnis dahinter frei und hältst dann beide Seiten gleichzeitig, statt den inneren Zweikampf weiter zu befeuern.
- Du legst das echte Bedürfnis unter deinem hartnäckigsten Thema frei — in deinen eigenen Worten, aufgeschrieben.
- Du erkennst deine Selbstsabotage-Schleife: die Strategie, die dich seit Jahren von dem fernhält, was du brauchst.
- Dein Genug-Kriterium beendet das Immer-mehr: Du weißt, wann dein Bedürfnis erfüllt ist — und wie du es dir selbst erfüllst.
STATION 04 · TAG 2
GEDANKEN-ARBEIT
Ziel: Du erkennst das Drehbuch — und den Satz, der es schreibt.
Einzelne Gedanken sind Sätze. Zusammen ergeben sie eine Story. Und hinter jeder Story steckt ein Ursprungsgedanke, der wie ein Betriebssystem im Hintergrund läuft: „Ich bin nicht genug.“ „Ich muss kämpfen.“ „Wenn ich mich zeige, werde ich abgelehnt.“ Du lernst, deine Gedanken zu beobachten, statt ihnen das Steuer zu überlassen, erkennst dein Drehbuch — und bringst den Ursprungsgedanken mit der Quelle in Kontakt. Genau dort verändert er sich: nicht durch Argumente, durch Erfahrung.
- Das Gedankenkarussell verliert seinen Schwung: Du bemerkst einen Gedanken, ohne mit ihm Richtung Katastrophe zu fahren.
- Du kennst die Story, die dein Leben gerade schreibt — und ihren Ursprungsgedanken, schwarz auf weiß.
- Du wirst vom Opfer deiner Gedanken zu ihrem Manager: Kritiker, Antreiber und Perfektionist arbeiten für dich statt gegen dich.
STATION 05 · TAG 2
SELBSTBILD VERÄNDERN
Ziel: Die Geschichte über dich bekommt einen neuen ersten Satz.
Dein Selbstbild filtert die Welt: Lob prallt ab, Erfolg wird zum Zufall erklärt, Chancen werden kleingerechnet. Affirmationen ändern daran wenig, denn dein System glaubt dem, was du lebst, nicht dem, was du dir vorsagst. Deshalb arbeitest du hier mit Brückenidentität und Zukunfts-Ich: kleine, gelebte Beweise, die dein Selbstbild neu schreiben — glaubwürdig statt gewaltsam.
- Aus „Ich bin halt so“ wird eine Brückenidentität, die dein System wirklich glaubt.
- Das Zukunfts-Ich wird zum Werkzeug: Du befragst vor Entscheidungen die Version von dir, die dein Thema schon anders lebt.
- Lob und Erfolg kommen an, statt am alten Filter abzuprallen.
STATION 06 · TAG 2
KÖRPER-GEDÄCHTNIS
Ziel: Die Ebene, an der Willenskraft bisher gescheitert ist.
Die tiefste Ebene spricht nicht in Sätzen. Sie spricht in Spannung, Atem, Enge, Erstarren — und sie reagiert schneller als jeder Gedanke. Deshalb gewinnt der Körper gegen jeden klugen Vorsatz. Hier arbeitest du langsam und sicher: Orientierung zuerst, dann sanftes Pendeln zwischen Belastung und Ressource, dann Gefühl und Quelle gleichzeitig halten. So macht dein Körper die eine Erfahrung, auf die echte Veränderung wartet: Ich kann das spüren — und bin nicht allein darin.
- Du erreichst die Ebene, an der Willenskraft bisher gescheitert ist — ohne Brechstange, in deinem Tempo.
- Ein Notfallanker für Überflutung: Du weißt jederzeit, wie du dich in Minuten wieder erdest.
- Dein Nervensystem lernt Sicherheit statt Alarm — die Grundlage, auf der alle anderen Veränderungen halten.
Tag 1: Stationen 1 bis 3 — der Prozess, das Handeln, die Gefühle.
Tag 2: Stationen 4 bis 6 — Gedanken, Identität, Körper. Dazwischen und danach: Integration, Fragen und deine tägliche Fünf-Minuten-Praxis für zu Hause.
DER VERLAUF
WAS DU IM SEMINAR LERNST — UND WAS DARAUS WIRD
NACH DER ERSTEN STUNDE
Du hast den Prozess einmal komplett an einem eigenen Thema gemacht. Und du kennst den Unterschied zwischen einem Kopf-Ja und einem Ja, bei dem der Körper wirklich nachgibt.
SA · MITTAGSPAUSE
Du erkennst in Echtzeit, aus welchem Zustand du gerade handelst. Und du hast die Sicherheitsampel — du weißt jederzeit, wann weiter, wann langsamer, wann stopp.
SAMSTAGABEND
Du kannst echte Impulse von Angst-Impulsen unterscheiden und im Körper prüfen. Und du hast das Bedürfnis unter deinem hartnäckigsten Thema freigelegt — aufgeschrieben, in deinen Worten.
BIS SONNTAGMITTAG
Du kennst die Story, die dein Leben gerade schreibt, und ihren Ursprungsgedanken. Du hast zum ersten Mal gesehen, wie du mit dir umgehst, während du fühlst. Und was du siehst, kannst du lassen.
SONNTAG, WENN DU GEHST
Du hast die Tiefenform einmal am eigenen Körpergedächtnis erlebt — die Ebene, an der bisher alles abgeprallt ist. Du hast deine ausgefüllten Arbeitsblätter, deine Fünf-Minuten-Praxis und einen Plan für die erste Woche.
NACH EINER WOCHE
Die drei Schritte laufen ohne Anleitung. Du überlegst nicht mehr, wie es ging — du machst es.
NACH VIER WOCHEN
Das Gedankenkarussell hat Schwung verloren. Der Ton, in dem du innerlich mit dir sprichst, hat sich verändert. Andere merken das meistens vor dir.
NACH DREI MONATEN
Zwei Dinge sind gewachsen, die man nicht herstellen kann. Selbst-Vertrauen — weil du oft genug erlebt hast, dass aus deiner Ruhe bessere Entscheidungen kommen als aus deinem Druck. Und Selbstliebe. Nicht als Vorsatz und nicht als Übung vor dem Spiegel, sondern weil du dich inzwischen annimmst, wie du bist.
Das ist der ehrliche Teil: Die Veränderung entsteht nicht am Wochenende. Sie entsteht in der Wiederholung danach.
Das Wochenende ist der Ort, an dem du lernst, wie die Wiederholung geht.
WENN DER PROZESS DREI MINUTEN DAUERT — WARUM DANN ZWEI TAGE?
Berechtigte Frage. Zwei Antworten.
Die Technik ist in fünf Minuten erklärt. Die zwei Tage brauchst du, damit sie dir gehört.
Drei Griffe auf einer Gitarre sind schnell gezeigt. Spielen können ist etwas anderes. Dein Körper lernt durch Wiederholung, nicht durch Erklärung — und im Sturm hilft dir nur, was schon sitzt. Genau deshalb übst du an beiden Tagen immer wieder, an echten eigenen Themen, mit Korrektur in dem Moment, in dem du danebengreifst. Das kannst du dir nicht anlesen. Auch nicht auf dieser Seite.
Und die Tiefenform geht nicht allein.
Dieselben drei Schritte auf Selbstbild, Ursprungsgedanken und Körpergedächtnis anzuwenden, ist etwas anderes als drei Minuten im Auto vor der Haustür deiner Eltern. Das braucht Anleitung, das braucht Tempo, und das braucht die Sicherheitsampel. Es ist der Unterschied zwischen dem, was du selbst machen kannst, und dem, wofür ein Raum und jemand nötig ist, der ihn hält.
Die Kurzform ist mein Geschenk. Die Tiefenform ist das Seminar.
PASSUNG
FÜR WEN DAS IST — UND FÜR WEN NICHT
FÜR DICH, WENN
Du ein Thema hast, das trotz allem Wissen nicht weicht. Wenn du bereit bist, es zu fühlen statt es noch einmal zu erklären. Wenn du zwei Tage lang an dir arbeiten willst, statt zwei Tage lang zuzuhören. Und wenn du danach fünf Minuten am Tag investieren willst, damit es hält.
NICHT FÜR DICH, WENN
Du eine Anleitung willst, die ohne deine Beteiligung wirkt. Wenn du eine Methode suchst, die dein Umfeld ändert statt dich. Oder wenn du gerade nur einen unterhaltsamen Input fürs Wochenende suchst — dafür ist es der falsche Raum.
EHRLICHKEIT VOR DER ANMELDUNG
Der Ja!-Prozess arbeitet mit echten Gefühlen. Das ist seine Stärke — und seine Grenze. Wenn du gerade in einer akuten Krise steckst, starke Dissoziation erlebst oder Gedanken hast, dir selbst zu schaden, ist dieses Seminar nicht der richtige Ort. Dann gehört dein Thema in therapeutische Begleitung — Traumata sind Knochenbrüche der Seele, und die schient man nicht selbst. Das Seminar ersetzt keine Therapie. Es ist ein Übungsweg für alles davor: die Muster, die dich nicht umwerfen, aber seit Jahren nicht loslassen.
WER DAS LEITET
MARTIN WEISS
Trainer, Coach und Autor, seit über 35 Jahren in der Praxis — und seitdem beschäftigt mich vor allem eine Frage: Warum halten Veränderungen nicht, und was müsste passieren, damit sie es tun.
Herausgekommen sind zwei Bücher, „Big Shift“ und „Quest“, fünf Handbücher zum Ja!-Prozess mit über 160 Seiten, ein Onlinekurs und ein KI-Coach, der Menschen täglich begleitet. Dass ich diese Frage überhaupt so hartnäckig verfolgt habe, hat einen persönlichen Grund: In der Finanzkrise war ich selbst vollständig blockiert — und habe am eigenen Leib gelernt, dass Verstehen allein nichts bewegt.
Was ich dir sagen kann, sage ich dir. Was ich nicht weiß, sage ich auch.
WO DAS HIER AUF FORSCHUNG STEHT
Der zweite Schritt — ein altes Muster und eine neue, widersprüchliche Erfahrung gleichzeitig halten — beschreibt das, was die Gedächtnisforschung Memory Reconsolidation nennt (Karim Nader, Nature 2000). Dass Annehmen wirksamer ist als Bekämpfen, ist der Kern der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (Steven Hayes). Dass sich Wahrnehmung unter Stress messbar verengt und ein reguliertes Nervensystem die Voraussetzung für klares Handeln ist, kommt aus der Stress- und Nervensystemforschung (unter anderem Stephen Porges).
UND WO ES DAS NICHT TUT
Die Quelle ist kein wissenschaftlicher Begriff, sondern ein Erfahrungsbegriff. Ich vermische das nicht. Was belegbar ist, nenne ich Wissenschaft. Was Erfahrung ist, nenne ich Erfahrung. Du darfst beides getrennt bewerten.
DEIN PLATZ
DEIN PLATZ BEIM JA!-SEMINAR
395 €
INKLUSIVE MEHRWERTSTEUER
FRÜHBUCHER 295 € BIS [DATUM]
- Zwei volle Tage live in kleiner Gruppe
- Sechs Stationen, jede an deinem eigenen Thema
- Deine Arbeitsblätter aus beiden Tagen
- Die tägliche Fünf-Minuten-Praxis und ein Plan für danach
- [Optional: Die fünf Ja!-Handbücher als PDF]
WARUM DIESER PREIS
Dieses Format läuft zum ersten Mal in dieser Form. Deshalb dieser Preis. Beim nächsten Durchgang wird er höher sein — das sage ich dir lieber jetzt als hinterher.
WENN ETWAS DAZWISCHENKOMMT
Ein Live-Termin lässt sich nicht zurückgeben wie ein Onlinekurs. Aber du sollst nicht das volle Risiko tragen: Wenn du kurzfristig nicht kannst, geht dein Platz auf den nächsten Termin über — oder an jemanden, den du benennst. Ohne Diskussion.
DAS PRAKTISCHE
[UHRZEITEN] · [ORT]. [Verpflegung]. Anreise mit der Bahn bis [Bahnhof], Übernachtungsvorschläge kommen mit der Anmeldebestätigung. Ratenzahlung auf Anfrage.
Nach dem Klick bekommst du sofort die Bestätigung, danach etwa eine Woche vorher alle Details zu Ort, Zeiten und Anreise — und einen Satz dazu, was du mitbringen solltest. Mehr als ein Thema und etwas zum Schreiben ist es nicht.
Du bist unsicher, ob das zu deinem Thema passt? Schreib mir an [E-MAIL]. Ich antworte selbst.
FAQ
EHRLICHE FRAGEN, EHRLICHE ANTWORTEN
„Ich habe schon so viel gemacht — Bücher, Kurse, Coaching, Therapie. Warum sollte ausgerechnet das anders sein?“
Weil hier kein Wissen dazukommt, sondern eine Erfahrung. Der Prozess arbeitet nicht am Problem, sondern an dem Zustand, aus dem heraus du ihm begegnest. Dein Körper lernt durch Erfahrung, nicht durch Einsicht. Und du hast die Kurzform auf dieser Seite schon einmal gemacht — du weißt also bereits, ob dir das etwas sagt.
„Muss ich vor der Gruppe über meine Themen sprechen?“
Nein. Der Prozess läuft innerlich. Demos sind freiwillig, Austausch ist freiwillig. Du kannst zwei Tage lang intensiv arbeiten, ohne ein einziges Detail zu erzählen.
„Was, wenn mich ein Gefühl überrollt?“
Dafür gibt es die Sicherheitsampel, die ab der ersten Übung gilt: Grün heißt weiter, Gelb heißt langsamer, Rot heißt stopp. Du bestimmst das Tempo, nicht ich und nicht die Gruppe. Der Prozess ist keine Mutprobe — Pause ist eine Form von Ja.
„Ich bin nicht spirituell. Ist mir das zu esoterisch?“
Die Quelle ist kein Glaubensbekenntnis, sondern ein Erfahrungsbegriff. Wenn dir das Wort nicht liegt, nimm Weite, Raum, Atem — oder schlicht die Sonne: Sie ist da, sie wärmt, und sie verlangt nichts von dir. Was wissenschaftlich belegbar ist, benenne ich als Wissenschaft. Was Erfahrung ist, als Erfahrung.
„Mein Thema ist eigentlich privat — passt das hier überhaupt rein?“
Ja. Die meisten Themen, mit denen Menschen herkommen, sind privat: Partnerschaft, Familie, der Umgang mit sich selbst, eine Stimmung, die nicht weggeht. Der Prozess unterscheidet nicht zwischen beruflich und privat. Er arbeitet an der Stelle, an der beides entsteht.
„Ich kenne niemanden dort. Ist das unangenehm?“
Die meisten kommen allein. Und weil niemand etwas erzählen muss, entsteht die für solche Gruppen typische Verlegenheit gar nicht erst. Du arbeitest bei dir, nicht vor den anderen.
„Wie viele sind wir?“
Die Gruppe bleibt bewusst klein genug, dass ich mit jedem Einzelnen arbeiten kann. [Sonst konkrete ZAHL nennen.]
„Lohnt sich die Anreise nach Berlin?“
Das musst du entscheiden — Bahn und Übernachtung kommen zum Preis dazu, das rechne ehrlich mit ein. Was du dafür bekommst, gibt es online so nicht: gemeinsames Üben im Raum, Korrektur in dem Moment, in dem du danebengreifst, und die Tiefenform, die allein am Bildschirm nicht funktioniert.
„Und wenn es bei mir nicht funktioniert?“
Der Ja!-Prozess ist kein Trick, der ein Ergebnis erzwingt — Versprechen dieser Art wären unseriös. Was ich dir zusagen kann: Du gehst mit einer Praxis nach Hause, die du überall anwenden kannst, und mit einem klaren Blick auf das, was dein Muster am Leben hält. Die Veränderung entsteht in der Wiederholung danach. Genau dafür bekommst du die Fünf-Minuten-Praxis mit.
ZUM SCHLUSS
DIE TECHNIK GEHÖRT JETZT DIR. DER RAUM DAFÜR IST AM 22. & 23. AUGUST.
Du hast die Technik auf dieser Seite schon bekommen. Vollständig, ohne Gegenleistung. Behalte sie und benutze sie.
Was du hier nicht bekommen konntest, sind die zwei Dinge, für die es einen Raum braucht: dass die drei Schritte so sitzen, dass sie dir auch dann einfallen, wenn du sie am nötigsten hast. Und die Tiefenform, mit der du an das Muster kommst, das seit Jahren allen Vorsätzen standgehalten hat.
PS: Dein Muster verschwindet nicht durch die nächste Einsicht. Es verändert sich, wenn du anders mit dir umgehst, während es da ist — und genau das übst du an diesen zwei Tagen, an deinen echten Themen. 22. & 23. August, Berlin.
PPS: Noch nicht sicher? Am [DATUM] mache ich ein kostenloses Live-Webinar, in dem wir den Prozess gemeinsam durchgehen und du deine Fragen direkt stellen kannst.